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    Bouldern ist das ungesicherte Klettern, ohne Seil, an Felsblöcken, Felswänden oder in Kletterhallen. Der Begriff „Bouldern“ kommt aus dem Englischen und ist von dem Wort Boulder = Felsblock abgeleitet. Zur Sicherung erden beim Bouldern Crashpads (Bouldermatten) eingesetzt, um bei Stürzen die Verletzungsgefahr so gering wie möglich zu halten. Auch wird in der Regel nur bis zur Absprungshöhe geklettert , wobei Absprunghöhe sehr individuell definiert ist. Eine zusätzliche Möglichkeit einen Sturz zu kontrollieren, bietet das Spotten. Beim Spotten fängt eine zusätzliche Person mit Armen und Händen den Kopf und Oberkörper der kletternden Person auf, damit er mit den Beinen zuerst aufkommt.Quelle: Wikipedia

    Das „Bouldering“ war anfangs eine Trainingsform. Seit den 1970er Jahren ist das Bouldern eine eigene Disziplin des Sportkletterns und hat vor allem seit den 1990er Jahren eine rasante Entwicklung erlebt.
    Ziel beim Bouldern ist es, eine bestimmte Grifffolge (als „Problem“ bezeichnet) ohne Sturz zu meistern. Gelingt das im ersten Versuch nennt man das einen Flash. Boulder-Probleme erfordern vor allem Maximalkraft, Dynamik und Technik.
    Es geht nicht immer darum den Gipfel zu erklimmen, sondern um den Weg dorthin. Für manche ist Bouldern daher der ultimative Ausdruck des Kletterns. Keine Seile, keine Ausrüstung – ein purer Genuss von Bewegungen in einer relativ sicheren Umgebung, die nicht zu hoch über dem Erdgrund ist.
    Der Bouldersport wurde durch John Gill (USA) und Wolfgang Fietz (Deutschland) maßgeblich geprägt. Gill entwickelte bereits in den 1950er und 1960er Jahren neue Klettertechniken und setzte dabei Elemente aus dem Gerätturnen ein. Er verwarf die Drei-Punkt-Regel, nach der beim Klettern von den vier Haltepunkten stets drei mit dem Fels in Kontakt sein sollen, und praktizierte stattdessen einen dynamischen Bewegungsstil. Hierdurch konnte er den Schwung der letzten Bewegung für den nächsten Zug nutzen, so dass eine fließende Gesamtbewegung (sogenannter „flow“) entstand. Gill hat zudem die Verwendung von Magnesia in den Klettersport eingeführt.


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    Fontainebleau-Skala

    Differenziert ein Boulderproblem danach, ob es sich um ein reines Boulderproblem (Fb.-Bloc) oder um ein Traversenproblem (Fb.-Trav) handelt.


    In Boulderhallen erfolgt die Bewertung einer Route zumeist durch Grifffarben oder an den Griffen angebrachte Farbkärtchen. Hierbei lässt sich meistens das Prinzip anwenden: Je dunkler die Farbe, desto schwieriger ist die Route. Normalerweise ist jeder Boulder durch seine Startgriffe definiert: R (rechts), L (links) und T (top).





    Der Deutsche Alpenverein ist mit ca. 815.000 Mitgliedern der größte Bergsportverband der Welt und einer der großen Sport- und Naturschutzverbände Deutschlands.

    Dabei ist er genauso vielfältig wie unsere moderne Gesellschaft, und alle Mitglieder finden im Verein Gleichgesinnte, mit denen sie ihre Interessen teilen können.

    Das wichtigste, das die Mitglieder schon immer mit ihrem Verein verbindet, ist die Freude an der Bewegung in der Natur, die Lust auf Berg- und Gipfelerlebnisse, die Vorfreude auf eine Einkehr in der Hütte - und der Wunsch, die einzigartige Natur der Berge zu erhalten und auch für kommende Generationen zu bewahren.


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    Bouldern in der Halle

    Die Spielregeln beim Bouldern hängen stark von den Gegebenheiten der jeweiligen Halle ab. Oft gibt es farblich definierte Boulder, bei denen man mit den niedrigsten Griffen beginnt ("Startgriffe") und mit dem höchsten aufhört ("Topgriff"). In manchen Hallen allerdings gibt es keine festgelegten Boulder, sondern nur eine Riesenmenge Griffe in der Wand. Nun gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder man fragt jemanden nach einem schönen Boulder, oder man denkt sich selbst einen aus.


    Bouldern im Freien

    Das Bouldern in der Halle ist dabei die perfekte Vorbereitung für den Kletterspaß im Freien. Die besten Adrenalinkicks kann man sich dann als geübter Boulderer auf den griffigen Felsen in der Natur holen. Am Anfang sollte man in Absprunghöhe bouldern. Hat man dann jedoch schon die entsprechenden Muskeln gestählt, ist der Highball, also das Überschreiten der normalen Absprunghöhe, ein unvergessliches Erlebnis. Der gesamte Körper ist bis ins Äußerste angespannt, die Konzentration befindet sich auf dem Höhepunkt, man ist völlig auf seinen eigenen Körper und sein Können sowie Willenskraft angewiesen. Für den, der seine eigenen Grenzen austesten möchte, ist das Bouldern genau das Richtige. Besonders geeignet für den Highball sind Küstengebiete: Falls man doch mal stürzt, fängt einen das kühle Nass auf.
    Das Boulderado Fontainebleau, eine Sandsteinfelsformationen in der Nähe von Paris bieten für Anfänger bis Fortgeschrittene beste Bedingungen und Schwierigkeitsgrade bis zu 7a.

    Die Bewertung

    Die Bewertung eines spezifischen Boulderproblems ist noch schwieriger und subjektiver als bei Sportkletterrouten, da die Lösung eines Problems oft von einem einzigen Zug abhängt. Somit spielen physische Komponenten (Grösse, Gewicht, Reichweite, Kraft, ...) eine noch viel grössere Rolle. Dadurch geben die Bewertungsskalen nur eine ungefähre Beurteilung der Schwierigkeit.
    Die weiteste Verbreitung hat beim Bouldern die Fb.-Skala (Fontainebleau-Skala) gefunden. Diese differenziert zudem ein Boulderproblem danach, ob es sich um ein reines Boulderproblem (Fb.-Bloc) oder um ein Traversenproblem (Fb.-Trav) handelt.
    Die Bewertungssysteme sind nicht fixiert. Da immer schwierigere Routen bewältigt werden, kommt es regelmäßig zu Abwertungen und Erweiterungen der Bewertungsskalen. Davon unberührt bleibt der individuell empfundene Schwierigkeitsgrad.

    Bouldern als Wettkampfsport betrieben wird immer beliebter. So gibt es viele regionale Boulder-Cups, Landesmeisterschaften und einen Weltcup.

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    Und jetzt für Alle die bis hierhin gescrollt haben ein besonderes Schmankerl: Ein Video Trailer von Nicolas Altmaier "Bouldering Switzerland". Wer etwas über die Faszination dieser Sportart erfahren möchte, über das Bouldern in der Natur und über eine Lebenseinstellung, dem sei dieser Film empfohlen.


    Impressionen vom Bouldern

    Bilder anklicken zum Vergrößern




    Ergebnis
    Deutscher Bouldercup 2013

    Herren
    1. Stefan
    2. Jan
    3. David
    Danker
    Hojer
    Firnenburg
    Damen
    1. Monika
    2. Julia
    3. Patricia
    Retschy
    Winter
    Holzmann


    Mehr Ergebnisse findest Du auf
    http://ranking.alpenverein.de



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    Termine Deutscher Bouldercup 2014
    07.06. Auerbach
    11./12.07. Friedrichshafen


















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